Vogesen 2012

Auch wenn der Kurzurlaub vom 3.-7. Oktober in den Vogesen nicht über den Stammtisch organisiert wurde, so gehört er doch hierher.

3 der 5 Mitfahrer waren Stammtischmitglieder. Einer allerdings mit seiner BMW dabei, der andere trat erst danach bei.

Auch wenn der Anfang etwas durchwachsen war, die Hinfahrt von Gert, Roland, Jürgen und mir durch die schwäbische Alb und den Schwarzwald war wettermäßig bescheiden.

In Munster angekommen und durch Claus vervollständigt checkten wir in dem netten Hotel La Cigogne (Storch = in Munster Programm) ein.

 Hotel La Cigogne in Munster/Elsaß/Frankreich

 Am erste Tag wollte der Himmel nicht, dass wir Motorrad fahren. Wir trotzten dem himmlischen Willen und mussten dafür aber auch bezahlen. Regen, Nebel, nasse Straßen und Laub, machten die Tour über Petit und Grand Ballon zur Tortour. Nur ganz im Süden, am Ausgang der Vogesen brach der Himmel auf – wir mussten aber zurück.

Am nächsten Tag wurden wir dafür entschädigt. Die Tour ging nordwärts nach Lutzelbourg. Dort gab es ein imposantes Schiffshebewerk zu sehen. Auch wenn dies mehr ein Vorwand als ein Grund für das Ziel war, der Weg war das eigentliche. Und der war genial. In den Vogesen sind die Straßen klasse, Kurve an Kurve, Pässe (die heißen hier Col) Col de la Schlucht, Col de Bonhomme und viele mehr.

Schiffshebewerk am Rhein-Marne-Kanal bei Lutzelbourg

 Kurze Pause, um die Eindrücke „sacken“ zu lassen

Am Samstag musste uns Gert leider verlassen, und er verpasste dadurch den schönsten Tag des Kurzurlaubs. Die Südrunde über Col de la Schlucht, Petit und Grand Ballon, diverse andere ungezählte Cols (übrigens ist der Benzinvorrat einer Griso geringer als man denkt) und als Krönung den Ballon d’Alsace. Der allein hat die Tour gerechtfertigt. Ich musste Jürgen davon abhalten, einfach wieder runter zu fahren um wieder hoch fahren zu können. Schönste Kurven, griffigster Asphalt, der die Lebensdauer so mancher Reifen drastisch verkürzte.

Die sonstigen Genüsse waren ebenfalls nicht ohne:

 

Wenn auch die Preise das gewohnte mittelfränkische Niveau etwas überstiegen, aber wo ist das nicht der Fall. Für die Straßen müsste man eigentlich Eintritt verlangen. Das Hotel selbst ist ebenfalls zu empfehlen. Die Unterhaltungsmöglichkeiten in Munster sind übersichtlich, aber das war nicht unser Focus. Solange wir einen beschaulichen Ort fanden, um das durchaus genießbare Bier oder den Wein seiner Bestimmung zuzuführen.

Das war sicher nicht das letzte Mal, dass wir in den Vogesen zum Moppedfahren waren. Und das kann ich auch jedem anderen empfehlen.

Der Sonntag als Rückreisetag ist der Erwähnung nicht wert, komplett verregnet gings auf der Autobahn heim.

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